Wasserstoff-Tankstellen in Deutschland

1. Januar 2019: Im Jahr 2023 wird es in Deutschland 400 Wasserstofftankstellen geben.

Sechs Unternehmen, Air Liquide, Daimler, Linde, OMV und die Ölgesellschaften Shell und Total, haben ein Joint Venture gegründet, um die Betankungsinfrastruktur von Fahrzeugen mit einer Wasserstoff-Brennstoffzelle auszubauen.

Die Idee ist es, ein robustes Wasserstoffbetankungsnetz in Deutschland zu schaffen, für das 400 Millionen Euro investiert werden sollen, so dass bis 2023 rund 400 Stationen in Betrieb gehen können.

Dieses Projekt wird auch vom Bund unterstützt. Verkehrsminister Alexander Dobrindt selbst hat gesagt:

"Elektromobilität muss emotional sein und in Zukunft Leidenschaft wecken. Elektrofahrzeuge mit Wasserstoff-Brennstoffzellen bieten uns die besten Voraussetzungen: Wir haben eine hohe Autonomie, und gleichzeitig können wir in wenigen Minuten auftanken. Um diesen Markt zu beschleunigen, benötigen wir ein umfangreiches Netzwerk von Wasserstofftankstellen. Deshalb begrüße ich die Pläne von H2 Mobility, im Jahr 2023 400 Wasserstofftankstellen in Deutschland zu bauen"

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    Die Wasserstoffzapfanlage sieht aus wie eine herkömmliche Benzin- oder Dieselzapfanlage. Das Aufladen eines wasserstoffbetriebenen Autos ist so einfach wie das Aufladen eines herkömmlichen Autos

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    Da Flüssiggas unter hohem Druck zugeführt wird, kühlen das Düsenende und der Fahrzeugbehälter ab und es kann zu Frostbildung kommen. Berühren Sie keine dieser Metalloberflächen.

    Wenn das Betanken abgeschlossen ist, lösen Sie die Griffverriegelung, um die Fahrzeugdispenser zu entriegeln. Wenn Sie das Gefühl haben, dass der Spender nicht loslässt, kann er eingefroren sein. Versuch nicht, ihn rauszudrängen. Warten Sie einfach einen Moment, bis die Verbindung abgetaut ist, bevor Sie es erneut versuchen.

    Die französischen Unternehmen Akuo Energy, Atawey, JcDecaux und Galleries Lafayette werden 33 Tankstellen in städtischen und vorstädtischen Gebieten von Paris und anderen französischen Städten einrichten, bevor das Projekt auf ganz Europa ausgedehnt wird. Diese Stationen werden den Treibstoff für 400 wasserstoffbetriebene Fahrzeuge liefern.

    Das gemeinsame Last-Mile-Projekt wird nach seiner Fertigstellung in Frankreich europaweit ausgebaut. Akuo Energy ist der Projektkoordinator und hat es sich zusammen mit seinen Partnern - Atawey, JCDecaux und Galeries Lafayette - zum Ziel gesetzt, den groß angelegten Einsatz eines Netzwerks von grünen, kompakten und dezentralen Wasserstoff-Tankstellen im ganzen Land zu ermöglichen.

    Diese Operation wird den lokalen Regionen ein gewisses Maß an Autonomie gegenüber der Mobilität geben. Dank des kohlenstofffreien, dezentralen Wasserstoffs und der komplementären Fachgebiete jedes der Akteure der letzten Meile bewegen wir uns derzeit auf dem Weg zu einem reibungslosen territorialen Übergang", sagte Akuo Energy President und Mitbegründer Eric Scotto.

    EU-Mittel für nachhaltige Mobilität

    Im Februar 2017 startete die Europäische Kommission die "Aufforderung zur Einreichung von Vorschlägen des MAP des Verkehrsmixes GER" zur Finanzierung innovativer und nachhaltiger Projekte zur Modernisierung der europäischen Verkehrsinfrastrukturen. Diese Aufforderung zur Einreichung von Vorschlägen steht im Einklang mit der Absicht der Europäischen Kommission, ihren Bürgern bis 2050 nachhaltige Mobilitätslösungen und ihre Dekarbonisierungsstrategie anzubieten.

    In der Kategorie "Innovation" wurde das Projekt "Last Mile" ausgewählt. In diesem Sinne werden sie von der Europäischen Union einen Zuschuss von 7 Millionen Euro erhalten.

  • 30/10/2018 Deutschland erreicht 50 Wasserstoff-Tankstellen

    Die Inbetriebnahme der 50. öffentlichen Wasserstoff-Tankstelle wurde von H2 MOBILITY gefeiert, einem Unternehmen, das aus Air Liquide, Daimler, Linde, OMV, Shell und TOTAL besteht, um die Wasserstoff-Infrastruktur in Deutschland voranzutreiben. In Potsdam gelegen und mit einer Betankungszeit von weniger als 5 Minuten hat die Station die Kapazität, bis zu 40 Fahrzeuge pro Tag zu betanken und eine Anlage für die zukünftige Betankung von Wasserstoffbussen.

    Linde und TOTAL feierten diese wichtige Etappe bei der Entwicklung der Wasserstoffmobilität in Deutschland. Im Beisein von Vertretern des gemeinsamen Unternehmens Fuel Cells and Hydrogen (FCH JU) der Europäischen Union, der Bundesregierung, der Regierung des Landes Brandenburg und der Stadt Potsdam wurde der Bahnhof Horstweg im Südosten Potsdams eingeweiht. Neben einer 700 bar-Pumpe für Pkw wurde in der Station eine optionale 350 bar-Pumpe zum Befüllen von Bussen installiert.

    Die Technologie für die neue Wasserstoffanlage an der TOTAL-Tankstelle in Potsdam wird von Linde produziert. Die Anlage ist Eigentum von H2 MOBILITY und wird von ihr betrieben. Hauptziel der Partner ist es, bis 2019 100 Stationen in sieben deutschen Metropolregionen (Hamburg, Berlin, Rhein-Ruhr, Frankfurt, Nürnberg, Stuttgart und München) sowie entlang von Autobahnen und Schnellstraßen zu betreiben. Weitere 300 Wasserstofftankstellen werden folgen, wenn die Anzahl der Fahrzeuge steigt.

    Für die Errichtung der Wasserstoffstation in Potsdam hat H2 MOBILITY Mittel vom gemeinsamen Unternehmen Fuel Cells and Hydrogen 2 (FCH 2 Joint Undertaking) im Rahmen der Fördervereinbarung Nr. 671438 erhalten. Das gemeinsame Unternehmen wird durch das Forschungs- und Innovationsprogramm Horizon 2020 der Europäischen Union, die Forschung "Hydrogen Europe" und "Hydrogen Europe" unterstützt.

    H2 MOBILITY ist Teil von Hydrogen Mobility Europe (H2ME), einem Vorzeigeprojekt, das die wichtigsten europäischen Initiativen zur Wasserstoffmobilität in Deutschland, Frankreich, Großbritannien und Skandinavien zusammenführt. Durch H2ME unterstützt das HCH JU den Aufbau einer groß angelegten Wasserstoff-Betankungsinfrastruktur, um emissionsfreies Fahren in ganz Europa zu ermöglichen.

    Nikolas Iwan, CEO von H2 MOBILITY: "Das Netz von Wasserstoff-Tankstellen wächst rasant. Alle zwei Wochen eröffnen wir eine neue Saison; die Anzahl der grünen Punkte auf unserer Karte unter www.h2.live wird in den kommenden Monaten stark zunehmen. Dies ist auch dank EU-Förderung möglich, wie hier in Potsdam".

    Die Eröffnung der 50. Wasserstoff-Tankstelle (HRS) in Deutschland zeigt die führende Rolle Deutschlands beim Aufbau der Wasserstoff-Infrastruktur in Europa. Durch die fruchtbare Zusammenarbeit zwischen H2 MOBILITY Deutschland und dem FCH JU-Flaggschiffprojekt Hydrogen Mobility Europe (H2ME) trägt die EU zu diesem schnellen Einsatz von Wasserstoffstationen in Deutschland bei. Die Erkenntnisse aus dem H2ME werden genutzt, um den Aufbau der HRS-Infrastruktur auch in anderen Teilen Europas zu beschleunigen".

    Der Aufbau des H2-Netzwerks in Deutschland hat in den letzten Jahren dank der Clean Energy Partnership (CEP), einem von der Bundesregierung im Rahmen des Nationalen Innovationsprogramms Wasserstoff- und Brennstoffzellentechnologie (NIP) geförderten Zusammenschluss von Industrievertretern aus verschiedenen Branchen, deutliche Fortschritte gemacht. Im Rahmen der NOW GmbH ist der Bund auch Partner von H2 MOBILITY.

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    Elektrische Mobilität mit Wasserstoff reduziert CO2-Emissionen

    Umweltfreundliche Elektromobilität durch den Einsatz von Wasserstoff verursacht keine lokalen Schadstoff- oder CO2-Emissionen und bietet dank kurzer Betankungszeiten und großer Reichweiten einen hohen Fahrkomfort. Brennstoffzellenfahrzeuge können in weniger als fünf Minuten mit genügend Treibstoff für eine Reichweite von bis zu 800 Kilometern betankt werden. Im Vergleich zu Elektroautos erzeugen Wasserstofffahrzeuge ihren eigenen Strom an Bord, indem sie Wasserstoff mit der Luft in der Brennstoffzelle reagieren lassen, die den Strom erzeugt, der für den Antrieb des Autos benötigt wird.

    Die Entwicklung der H2-Infrastruktur in Deutschland schreitet gut voran. In den letzten Tagen wurden weitere Stationen in Dresden, Hasbergen und Ratingen realisiert. Derzeit befinden sich weitere Tankstellen im Bau oder in der Planungsphase, z.B. in Leipzig, Hamburg, Magdeburg und Erfurt.