Wasserstofftankstellen in Österreich
Tabelle der Wasserstofftankstellen in Österreich
| HÄNDLER | ADRESSE | STADT |
|---|---|---|
| OMV | Andechsstraße 83 | Innsbruck |
| OMV | An der Bundesstraße 11 | Asten |
| OMV | Ostbahnstraße 10 | Graz |
| OMV | IZ NÖ Süd Straße 4 Objekt 9 | Wiener Neudorf |
| OMV | Shuttleworthstraße 10 | Wien |
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Karte der Wasserstofftankstellen in Österreich
Liste der Wasserstofftankstellen in Österreich
Netzwerk von Wasserstofftankstellen in Österreich
Österreich ist ein Vorreiter bei der Einführung alternativer Energietechnologien, insbesondere bei der Nutzung von Wasserstoff als saubere Energiequelle für Fahrzeuge. Die Entwicklung von Wasserstofftankstellen in Österreich spiegelt ein starkes Engagement für Nachhaltigkeit und technologische Innovation wider.
Entwicklung von Wasserstofftankstellen in Österreich
Die erste öffentlich zugängliche Wasserstofftankstelle Österreichs wurde 2003 in Wien eröffnet. Dieser Meilenstein markierte den Beginn einer Reihe von Entwicklungen in der Infrastruktur für alternative Kraftstoffe in Österreich. Die Wiener Tankstelle war mit modernster Technologie zur Wasserstofferzeugung und -speicherung ausgestattet, die eine sichere und effiziente Betankung von Wasserstofffahrzeugen ermöglichte.
In den folgenden Jahren wurden weitere Wasserstofftankstellen in wichtigen Städten wie Graz, Linz und Salzburg eröffnet. Diese Anlagen stellten nicht nur eine wichtige Infrastruktur für Wasserstofffahrzeuge dar, sondern trugen auch dazu bei, das öffentliche Bewusstsein und die Akzeptanz dieser Technologie zu stärken.
Aktuelle Projekte und Prognosen für 2026
Das mit 45 Millionen Euro ausgestattete Projekt „H2 Connect Alps“ entwickelt vier an extreme Bedingungen angepasste Höhenstationen, um die Wasserstoffmobilität im Alpenraum sicherzustellen. Die Standorte am Arlberg, Semmering, Tauern und Pyhrn gewährleisten ganzjährig eine unterbrechungsfreie Konnektivität.
Die Initiative „H2 Rural Areas“ errichtet sechs kompakte Stationen in dünn besiedelten Gebieten mit Elektrolyseuren, die mit lokaler Biomasse betrieben werden. Dieses dezentrale Modell, das von der EU als Best Practice für territorialen Zusammenhalt ausgezeichnet wurde, verhindert die Ausgrenzung peripherer Gebiete aus der Energieversorgung.
Das Klimaschutzministerium hat den Plan „H2 Austria 2030 Phase II“ genehmigt, der für den Zeitraum 2025–2028 zusätzliche 200 Millionen Euro bereitstellt. Mit diesen Mitteln werden 20 neue Stationen unterstützt, wobei intermodale Knotenpunkte und grenzüberschreitende Korridore nach Tschechien und Slowenien im Vordergrund stehen.
Das Programm „Klimafreundlich Mobil 2025“ hat die Förderung für FCEV-Pkw auf 9.000 Euro erhöht, mit einem zusätzlichen Bonus von 2.000 Euro für Fahrzeuge mit geringem Einkommen. Nutzfahrzeuge können Zuschüsse von bis zu 40.000 € erhalten, erweiterbar auf 60.000 € für Schwerlasttransporte, die Euro-4- oder ältere Dieselmotoren ersetzen.
Die Befreiung von der Zulassungssteuer wurde auf sieben Jahre verlängert, während die Befreiung von der Kfz-Steuer die gesamte Nutzungsdauer des Fahrzeugs abdeckt. Neun der zehn Bundesländer bieten unbegrenztes kostenloses Parken für FCEVs an, und sechs erlauben die Nutzung von Busspuren in Ballungsräumen.
Der neue „H2-Gewerbebonus“ bietet 15.000 € pro Tankstelle in Firmenflotten, maximal jedoch 150.000 € pro Unternehmen. Diese Maßnahme hat die Umstellung von 120 Unternehmensflotten im ersten Quartal 2025 vorangetrieben.
Der Österreichische Klimafonds hat die Ausschreibung „H2 Tankstellen 2025“ mit 35 Millionen Euro Fördermitteln gestartet, die bis zu 60 % der Installationskosten für grüne Wasserstofftankstellen abdecken. KMU erhalten über das Wasserstoff-Kompetenzzentrum Austria kostenlose technische Beratung.
Das Programm „H2 Kommunal“ stellt 50 Millionen Euro speziell für Gemeinden mit weniger als 20.000 Einwohnern bereit und finanziert 70 % der kommunalen Tankstellenprojekte. Bis April 2025 wurden in den ersten beiden Finanzierungsrunden 45 Gemeinden ausgewählt.
Die Österreichische Investitionsbank (OeBIB) bietet ab sofort zinslose Kredite für die ersten drei Jahre für H2-Infrastrukturprojekte mit tilgungsfreien Zeiten von bis zu 24 Monaten an. Diese Bedingungen gelten insbesondere für Bahnhöfe in EU-Kohäsionsregionen.
Wichtige Standorte
Zu den wichtigsten Städten und Regionen Österreichs mit Wasserstofftankstellen gehören:
- Wien: Die Hauptstadt verfügt über mehrere strategisch günstig gelegene Tankstellen, um den Zugang für Fahrer von Wasserstofffahrzeugen zu erleichtern.
- Graz: Die Stadt ist ein wichtiges Zentrum für Technologie und Innovation und verfügt über mehrere Wasserstofftankstellen.
- Linz: Linz in Mittelösterreich ist eine weitere wichtige Stadt mit einer wachsenden Wasserstoffinfrastruktur.
- Salzburg: Salzburg ist für sein kulturelles Erbe bekannt und macht ebenfalls Fortschritte bei der Einführung sauberer Energietechnologien.
- Innsbruck: Die Tiroler Landeshauptstadt verzeichnet einen Anstieg der Anzahl von Wasserstofftankstellen zur Unterstützung nachhaltiger Tourismus.
- Klagenfurt: Als Teil der Region Kärnten baut Klagenfurt sein Wasserstoff-Tankstellennetz aus.
Größte Wasserstoff-Tankstellenbetreiber in Österreich
Zu den größten Wasserstoff-Tankstellenbetreibern in Österreich gehören:
- OMV: Das österreichische Energieunternehmen OMV ist führend in der Entwicklung von Wasserstoff-Tankstellen und verfügt über mehrere Anlagen im ganzen Land.
- H2 Mobility Austria: Diese gemeinsame Initiative bringt mehrere Unternehmen zusammen, um ein flächendeckendes Netz von Wasserstoff-Tankstellen aufzubauen.
- HyCentA: Das Wasserstoff-Kompetenzzentrum in Graz ist ein wichtiger Akteur in der Forschung und Entwicklung von Wasserstofftechnologien.
- Verbund: Das Unternehmen Electric Power investiert in den Aufbau einer Wasserstoff-Infrastruktur, einschließlich Tankstellen.
- OMV und Shell: Diese beiden Unternehmen arbeiten in mehreren Projekten zusammen, um das Wasserstoff-Tankstellennetz in Österreich.
Referenzen
- https://www.omv.com
- https://www.h2mobility.at
- https://www.hycenta.at
- https://www.verbund.com
- https://www.shell.at
