Quellen
- https://www.energyagency.at
- https://www.statistik.at
- https://www.bmk.gv.at
- www.aws.at
- https://www.bmvit.gv.at
Der Preis für CNG an öffentlichen Tankstellen wird in €/kg angegeben; Monitoring‑Quellen zeigen eine nationale Durchschnittsspanne von etwa **1,60–1,76 €/kg (März 2026)**, wobei Betreiber wie OMV, ENI, AVIA und RAG Erdgas Mobil lokal unterschiedliche Preise anbieten. Unterschiede ergeben sich aus Lieferverträgen, Beimischung von Biomethan sowie Kompressions‑ und Verteilungskosten.
Große Marken (OMV, ENI, AVIA) halten die Preise in den größeren Städten relativ homogen, während regionale Betreiber oder Tankstellen mit Biomethan‑Anteil gelegentlich Rabatte anbieten können. An Autobahnen und Durchfahrtsstationen liegen die Preise meist **0,05–0,15 €/kg** über denen städtischer Stationen.
In **Wien, Graz und Linz** sorgen Dichte und Wettbewerb für niedrigere Preise; in **Tirol** und alpinen Regionen sind die Preise aufgrund logistischer Aufwände höher. Die Tankstellenkarte zeigt die größte Dichte in **Wien (≈20 Stationen)** und in den Landeshauptstädten; ländliche Regionen weisen ein geringeres Angebot und größere Preisspannen auf.
Nach der Energiekrise 2021–2022 stiegen die Großhandelspreise für Gas stark an; seit 2024 verzeichnen offizielle Indizes (ÖGPI) Rückgänge gegenüber den Spitzen, die sich teilweise in den CNG‑Preisen an den Tankstellen niedergeschlagen haben. Der Trend 2024–2026 ist eine **Stabilisierung** mit temporären Anstiegen, die mit saisonaler Nachfrage und Notierungen an EEX/CEGH zusammenhängen.
Es wird erwartet, dass der CNG‑Preis **wettbewerbsfähig gegenüber Benzin und Diesel bleibt**, sofern die Einspeisung von Biomethan ausgebaut wird und Kompressions‑ sowie Netzkosten kontrolliert bleiben. Aufwärtsrisiken: Volatilität des Großhandelsmarktes, CO₂‑Kosten und industrielle Nachfrage; Abwärtsfaktoren: Ausbau von Biomethan und Effizienzsteigerungen in Flotten.
Das Erneuerbares‑Gas‑Gesetz (EGG) und Biometanisierungsprojekte zielen darauf ab, die nationale Produktion erneuerbaren Gases bis 2030–2040 zu vervielfachen; dies kann mittelfristig die Volatilität des CNG‑Preises **stabilisieren und senken**. Projekte zum Ausbau von Tankstellen und zur Modernisierung des Netzes für Biomethan‑Mischungen sind in Arbeit.
Der 2030 Mobility Master Plan und Förderprogramme haben die Erneuerung kommunaler und öffentlicher Flotten gefördert; es gibt Pläne, einen Anteil emissionsarmer Fahrzeuge zu erhalten und Alternativen zu unterstützen (Elektro, Wasserstoff, CNG in spezifischen Anwendungen wie Flotten und Schwerverkehr).
Das Bundesministerium für Klimaschutz, Umwelt, Energie, Mobilität, Innovation und Technologie (BMK) und die Österreichische Energieagentur betonen die Notwendigkeit, **Elektrifizierung, Biomethan und Wasserstoff zu kombinieren**, um die Verkehrsnutzung bis 2040 klimaneutral zu gestalten; politische Entscheidungsträger befürworten wettbewerbliche Ausschreibungen für erneuerbare Produktion und Infrastrukturförderung.
Der durchschnittliche CNG‑Preis in Österreich liegt bei etwa **1,60–1,75 € pro kg**, mit regionalen und anbieterbedingten Abweichungen; seit 2022 gab es Preisspitzen durch den Großhandelsmarkt, seit 2024 zeichnet sich eine Moderation ab, gestützt durch offizielle Indizes und Maßnahmen zur Förderung von Biomethan und erneuerbarer Produktion.